climate-neutral buildings

climate-neutral buildings: Für den klimaneutralen Gebäudebestand

Das sdp-Gebäudemodul unterstützt die wirtschaftliche Reduzierung von CO2-Emissionen und die Klimaneutralität von Gebäuden, Wohnungsbeständen und Quartieren. Es sammelt und visualisiert Kennzahlen zu Effizienz, Energieverbrauch, Heizkosten und Klimaschutz. Motto ist: „Von den Besten lernen“.

Das Modul vereint Mess-, Planungs-, Monitoring-, Controlling- und Entscheidungswerkzeuge zur wirtschaftlichen und nachweisbasierten Zielerreichung für klimaneutrale Gebäude. So unterstützen beispielsweise Data-Warehouse-Abfragen die Strategieentwicklung mit vergleichenden Grafiken.

Basis des Moduls ist die Zusammenstellung praxisbewährter Methodik zur ganzheitlichen Bewertung der Emissionen aus der Errichtungs- und Nutzungsphase. Um die Anforderungen an einen klimaneutralen Wohnungsbestand für Entscheidungsträger zu übersetzen, wurden KPIs und Key-Visuals für Datawarehouse-Abfragen entwickelt.

Das Modul wurde durch die HoWoGe Wärme GmbH und die Stiftung Energieeffizienz initiiert, die die Modulentwicklung gemeinsam leiten. Die Modul-Teilnehmer entwickeln und teilen Instrumente und Geschäftsmodelle zur wirtschaftlichen Planung, Ausführung und Kontrolle klimaneutraler Gebäude und Bestände.

Modul-Teilnehmer
Comgy GmbH (digital transformation of the real estate market)
greenventory GmbH (maps and data-based tools)
HoWoGe Wärme GmbH (stock management to climate neutrality)
SKOPOS GmbH (data mining and reporting to decision makers)
Stiftung Energieeffizienz (monitoring and controlling).

Ziel ist die gemeinsame Produktion von Minimum Viable Products (MVPs) zur Unterstützung des Rollouts von empirisch erprobten klimaneutralen Gebäuden und Geschäftsmodellen für Mess- und Nachhaltigkeitsdienstleister.


Gemeinsame Weiterentwicklung von bewährten Monitoring-Standards

Preview of the real housing emission map : Making GHG emissions visible

Seit 1997 haben die nordrhein-westfälische Landesregierung und die EnergieAgentur.NRW Programme für den Bau von „50 Solarsiedlungen“ und „100 Klimaschutzsiedlungen“ aufgelegt. Die Programme haben CO2-Zielwerte für Wohngebäude sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung festgelegt, nach denen geplant, gebaut und evaluiert wurde. Im Jahr 2015 wurde die bestehende Erfahrung um den Projektansatz Referenz-Controlling-Gebäude (ReConGeb) erweitert. Monitoring-Standards für energiesparende Anlagen und Gebäude wurden um ganzheitliche Kostenanalysen ergänzt. Die Langzeitauswertung der teilnehmenden Gebäude ermöglicht verbesserte Maßnahmen und die Entwicklung von praxiserprobten Kennzahlen (s. Methodik).